Bei der Konstruktion von Hammerblättern stellt sich die Frage: Welche spezifische Hammerblattkonstruktion eignet sich für unterschiedliche Zerkleinerungsanforderungen? Die Zerkleinerungswirkung wird sich dadurch drastisch verändern.
Das Hammerblatt befindet sich im Zerkleinerungsprozess. Je nach Eigenschaften des zu zerkleinernden Materials und den Anforderungen an die Zerkleinerungsfeinheit gibt es hauptsächlich Hammerblatt-Prallzerkleinerung und Scherzerkleinerung oder eine Kombination aus beidem.
Generell gilt: Beim Zerkleinern von blockförmigem, grobem Pulvermaterial im Brecher wird üblicherweise ein Hammerblatt mit großem Hebelarm und hoher Schlagkraft eingesetzt. Dieses Hammerblatt ist in der Regel lang und dick, was auf Verschleißfestigkeit, hohe Schlagfestigkeit und gute Scherwirkung ausgelegt ist.
Bei Materialien, die eine Feinzerkleinerung erfordern, ist ein guter Schneideffekt entscheidend. Denn nur durch Scheren und anschließendes Zerkleinern nach dem Hämmern lässt sich eine Feinzerkleinerung erzielen. Daher muss das Hammerblatt nicht nur verschleißfest, sondern auch scherfest sein. Das bedeutet, dass die verschleißfeste Schicht des Hammerblatts beidseitig scharfe Schneidkanten aufweisen muss. Diese scharfen Schneidkanten interagieren mit dem feststehenden Brechermesser und gewährleisten so die gewünschte Zerkleinerungsfeinheit. Um die Leerlaufbelastung des Brechers zu reduzieren, wurde das Gewicht des Hammerblatts speziell angepasst. Dies senkt die Leerlaufbelastung und steigert die Produktionseffizienz des Brechvorgangs erheblich.
Veröffentlichungsdatum: 12. März 2025