Wie funktioniert das Schlagwerk einer Hammermühle?

Hammermühlen sind unverzichtbare Ausrüstung für die Vorproduktion vieler Branchen, insbesondere der Pharma-, Futtermittel-, Lebensmittel-, Farben- und Chemieindustrie. Sie zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus, ermöglichen die Einstellung des Zerkleinerungsgrades und bieten Vorteile wie hohe Produktionseffizienz, geringen Energieverbrauch, sichere Anwendung und einfache Wartung. Daher sind sie in allen Branchen beliebt.

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Funktionsprinzip
Die Hammermühle nutzt hauptsächlich die Schlagwirkung zur Materialzerkleinerung. Das Material gelangt in die Hammermühle und wird durch den Aufprall des schnell rotierenden Hammerkopfes zerkleinert. Das zerkleinerte Material erhält kinetische Energie vom Hammerkopf und rast mit hoher Geschwindigkeit auf die Prallplatten und Siebstäbe im Rahmen. Dabei stoßen die Materialpartikel aneinander und werden mehrfach zerkleinert. Material, das kleiner als der Spalt zwischen den Siebstäben ist, wird ausgeworfen. Größere Partikel werden erneut durch den Hammer auf die Siebstäbe geschlagen, zerkleinert und gepresst, bevor sie durch den Hammerkopf ausgeworfen werden. So wird die gewünschte Partikelgröße des Produkts erreicht.

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Die Zerkleinerungsleistung von Hammermühlen wird hauptsächlich anhand dreier Kennzahlen bewertet: Zerkleinerungsgrad, Ausstoß pro Zeiteinheit und spezifischer Energieverbrauch des Zerkleinerungsprozesses. Diese Kennzahlen hängen von den physikalischen Eigenschaften des Zerkleinerungsguts, der Konstruktion der Brechanlage sowie von Faktoren wie der Form der Brechkammer, der Anzahl, Dicke und Drehzahl der Hämmer, der Form und dem Durchmesser der Sieböffnungen und dem Spalt zwischen Hämmern und Sieboberfläche ab.

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Veröffentlichungsdatum: 01.12.2022